• Spezialist für Betonsanierung und Korrosionsschutz übernimmt langjährigen Marktbegleiter
  • Erster Schritt zur aktiven Konsolidierung der Bauwerkinstandsetzung
  • Rainer Stromberg wird auch weiterhin maßgeblich Kunden und Projekte betreuen

Massenberg (Essen) übernimmt das Geschäft der Bauwerkinstandsetzung der Firma Stromberg aus Duisburg. Stromberg ist ein Branchenspezialist mit Fokus auf Betonsanierung, Korrosionsschutz sowie industriellen und gewerblichen Malerarbeiten. Das 1904 gegründete Traditionsunternehmen ist mit rund 100 Mitarbeitern an vier Standorten einer der führenden, unabhängigen Fachbetriebe in West- und Süddeutschland. Rainer Stromberg bleibt auch künftig in leitender Funktion für die Betreuung von Kunden und Projekten verantwortlich. Über die Details der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Wertvolle Ergänzung zu Massenberg: Unternehmen wächst auf rund 400 Mitarbeiter
Massenberg und Stromberg, beide über 100 Jahre alte Traditionsfirmen des deutschen Mittelstands, ergänzen sich als Spezialisten im Bereich Bauwerkinstandsetzung hervorragend. Massenberg-CEO Heiner Stahl: „Stromberg und Massenberg kennen und schätzen sich als Marktbegleiter seit Jahrzehnten. Wir beide pflegen eine offene und hemdsärmelige Kultur, immer auf Qualität und Kundenzufriedenheit bedacht. Wir sind stolz, dass Stromberg sich für uns entschieden hat und nun Teil unserer Wachstumsstrategie werden möchte“. Die Massenberg-Gruppe wächst durch die Transaktion auf rund 400 Mitarbeiter, bleibt jedoch unverändert auf Expansionskurs und sucht weitere hochqualifizierte Facharbeiter. Nicht zuletzt profitieren beide Unternehmen von einer stärkeren Zusammenarbeit, da sie eine namhafte Kundenbasis und komplexe Großprojekte vorweisen können.  Rainer Stromberg ergänzt: „Wir werden von Massenberg mit offenen Armen empfangen und freuen uns als Teil der größeren Gruppe in Zukunft mit vereinten Kräften für unsere Auftraggeber da sein zu dürfen“.

Organisches Wachstum und aktive Konsolidierung im Visier
Der auf den Mittelstand fokussierte Wachstums-Investor DPE hatte sich im Juni 2019 zusammen mit Heiner Stahl an Massenberg beteiligt. Das Ziel: Den Konsolidierungsprozess in der stark fragmentierten Branche für Bauwerkinstandsetzung durch Massenberg aktiv zu gestalten und weitere Spezialisten sowie regionale Marktbegleiter zu übernehmen. „Wir sind mit der Strategie angetreten, das Wachstum von Massenberg deutlich auszubauen, vor allem auch im Rahmen von Übernahmen, Nachfolgelösungen, Beteiligungsoptionen oder Partnerschaften“, resümiert Mark Suderow, Investment-Direktor bei der DPE. „Dass wir nun nach so kurzer Zeit den Worten gleich Taten folgen lassen können, ist ein enormer Verdienst des Managements und ein tolles Signal an die Mitarbeiter. Wir werden die Strategie konsequent weitergehen und freuen uns auf mehr Gespräche mit weiteren Unternehmen aus der Branche.“

Über die DPE Deutsche Private Equity:
Die DPE ist eine unabhängige deutsche Beteiligungsgesellschaft und zählt zu den größten Wachstumskapitalgebern in Deutschland. Sie fokussiert sich dabei auf mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum, die in Branchen tätig sind, die eine langfristig positive Entwicklungsperspektive aufweisen. DPE wurde 2007 gegründet und hat sich seitdem an 26 Unternehmen beteiligt, die über 50 Folgeinvestitionen getätigt haben und heute mehr als 8.000 Mitarbeiter beschäftigen. DPE verwaltet ein Gesamtvermögen von rund 1,2 Mrd. Euro.

Weitere Informationen zu DPE finden Sie unter www.dpe.de.

 

Quelle: www.deal-advisors.com/massenberg-uebernimmt-traditionsunternehmen-stromberg

Wir freuen uns Ihnen beeindruckende Bilder von unserer Großbaustelle Gerry-Weber-Stadion aus einer besonderen Perspektive zeigen / präsentieren zu können und bedanken uns bei GERRY WEBER WORLD für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung dieser Aufnahmen.
=> hier geht’s zum Video auf Facebook

Quelle: Haller Kreisblatt  Stand: 13.08.2016 .

 

Am 17. September 2016 spielt Silbermond in der Eventarena – bis dahin muss alles fertig sein. Unter Volldampf arbeiten Architekten, Ingenieure und Handwerker deshalb daran, dass die Stahlkonstruktion des Gerry Weber Stadions einen neuen Korrosionsschutz erhält. Außerdem wird eine neue Hightech-Folie gespannt.

Die weiße Folie wird von den Industriekletterern installiert. Dazu bewegen sie sich auf den rot-grünen Sicherheitsnetzen. | © Matthias Bungeroth
 
Quelle: NW.de  | Stand: 13.08.2016 15:35 Uhr – Lesezeit: ca. 4 Min.

 

Die Stahlkonstruktion in 28 Meter Höhe erhält neuen Korrosionsschutz / Dazwischen wird Hightech-Folie verspannt

Halle. Diese Frauen und Männer haben echt was auf dem Kasten. Bei strömendem Regen bewegen sie sich wie Gemsen auf den Netzen, die in schwindelerregender Höhe zwischen Stahlträgern gespannt sind. Unter ihnen mit Folien abgehängte Tribünen und der Innenraum des Gerry-Weber-Stadions, in dem seit 1993 eines der besten Tennisturniere der Welt stattfindet und sich bekannte Musikgrößen wie David Garrett, Anna Netrebko, Elton John oder Peter Maffay die Klinke in die Hand geben.

Dass Zuschauer wie Stars in der Super-Event-Arena Ostwestfalen-Lippes nicht nass werden, verdanken sie der einzigartigen Dachkonstruktion aus Folie, die es seit Juli 1993 gibt. „Das war eine visionäre Idee“, schwärmt Ralf Weber, Hausherr und Chef der Gerry Weber World. Denn der durch das Dach erheblich verbesserte Komfort der Arena hat maßgeblich dazu beigetragen, dass in dem bis zu 11.500 Zuschauer fassenden Stadion bis heute rund 4,5 Millionen Besucher gezählt werden konnten.

Wie nötig ein solches Dach ist, zeigt der an diesem Tag nicht enden wollende, ostwestfälische Landregen. Doch dieser bringt die Spezialisten auf der Baustelle nicht aus dem Takt. Weiter wird daran gearbeitet, dass die Stahlträger die das Dach halten, einen neuen Korrosionsschutz bekommen.

Dafür werden zunächst 24 Tonnen Strahlmittel und danach 2,1 Tonnen Farbe verbraucht, wie Peter Spannhoff, Chef des federführenden Ingenieurbüros aus Melle, erläutert. Was hier seit der Auftragsvergabe im Dezember in Planung und Ausführung des Projekts gestemmt werde, nennt Spannhoff „eine gigantische Leistung“. Alleine 6.000 Arbeitsstunden wurden für die Entrostung der gewaltigen Stahlkonstruktion aufgewendet, die das Dach tragen.

Das Projekt ist eine große Herausforderung“, so Rainer Stromberg, Chef der gleichnamigen Firma aus Duisburg, die auf Oberflächentechnik spezialisiert ist. 120 Tonnen Gerüstmaterial mussten verbaut werden, bevor es losgehen konnte. Dieses wurde auf zwölf Hängegerüste verteilt, die am Boden vormontiert wurden. Ein 160 Tonnen Autokran war nötig, um alles an der Fassade anzubringen.

Strombergs Projektleiter Werner Fröhlich: „Das war eine absolute Teamarbeit.“ Für die Montage der Gerüste und Netze zwischen den Stahlträgern, die als Absicherung gegen Stürze über dem Stadion gespannt wurden, wurden Industriekletterer eingesetzt, wie Fröhlich erläutert. Und das alles in bis zu 28 Metern Höhe.

Die Netze werden aber auch von den Experten der Firma Ceno Tec Membrane mit Sitz im münsterländischen Greven als Arbeitsfläche genutzt. Denn sie sind nun dabei, die 22 Segmente zwischen den Stahlträgern wieder mit Hightechfolie zu verspannen, damit es auch in Zukunft nicht mehr ins Stadion regnet.

„Das hält wieder die nächsten 25 Jahre“, sagt Michael Hofmann, Prokurist der Firma Ceno Tec, im Gespräch mit dieser Zeitung. In der Tat hat das PVC-beschichtete Textilmaterial, das hier neu eingesetzt wird, eine ernorme Reißfestigkeit. „An einem ein Meter breiten Membranstreifen können zum Beispiel sechs Porsche Cayenne aufgehängt werden“, so Hofmann.

„Die Zeit ist ein große Herausforderung“, sagt Meike Nieger, Diplom-Ingenieurin bei Ceno Tec, die ständig auf der Baustelle präsent ist. „Der äußere Korrosionsschutz und die Membranmontage laufen gleichzeitig.“ Das habe bislang alles reibungslos und vor allem unfallfrei funktioniert, bilanzieren die Baufachleute.

Alle sind deshalb zuversichtlich, dass das Projekt mit einem Kostenvolumen von 2,2 Millionen Euro pünktlich fertig sein wird. Am 17. September spielt an selber Stelle die Band „Silbermond“.

Das Dach in Zahlen:

  • Überdachte Grundfläche des Membrandaches: 6.050 Quadratmeter
  • Erforderliche Materialmenge zur Erstellung des Daches: 11.410 Quadratmeter
  • Es werden etwa zwei Kilometer Membranseile erneuert
  • Hinzu kommen 3.350 neue Schraubverbindungen

Copyright © Neue Westfälische 2016

 

=> zum Artikel in der „NEUE WESTFÄLISCHE“ Zeitung

=> zum Artikel im „HALLER KREISBLATT“

Quelle: Neue Westfälische  Stand: 13.08.2016 .

 

Halle. Selbst bei Wind und Wetter geht die Sanierung des Dachs des Gerry-Weber-Stadions zügig voran. Sie finden in bis zu 28 Metern Höhe statt. Mitte September soll alles fertig sein.